Einzelsitzungen in Kuffern

Feinstoffliche Anwendungen für mehr innere Balance

Eine ruhige Stunde nur für Sie: sanfte, berührungslose Energiearbeit und tiefe Entspannung in meiner Wohlfühlpraxis in Kuffern, Niederösterreich.

Praxisstandort Schlossgasse 1, 3125 Kuffern (Bezirk St. Pölten-Land, nahe Krems & Wachau).
Arbeitsweise Komplementäre energetische Hilfestellung auf Basis von Prana-Energetik und Huna.
Rahmenbedingungen Ausführliches Vorgespräch, entspannte Atmosphäre und individuelle Begleitung.

Ihr Weg zu mehr innerer Balance

Jeder Körper hält Erinnerungen – an Belastungen, Stress und emotionale Erschütterungen, die sich in Aura und Chakren niederschlagen. Meine energetischen Anwendungen unterstützen dabei, den natürlichen Energiefluss wiederherzustellen, Blockaden zu lösen und Ihre Selbstregeneration zu fördern.

Was ich aus Jahrzehnten im Gesundheitswesen mitgebracht habe: das Wissen, dass Menschen sehr genau spüren, ob jemand wirklich zuhört. In meiner Praxis nehme ich mir diese Zeit – für Ihr Anliegen, Ihre Fragen und die Stille dazwischen.

Energetische Psychoharmonisierung

Die Psychoharmonisierung ist eine energetische Methode zur Klärung des emotionalen und mentalen Bereichs. Sie unterstützt Sie dabei, belastende Gedanken, Sorgen und aufgenommenen Alltagsballast wieder loszulassen.

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Ablauf & Schwerpunkte:

  • Achtsames Vorgespräch: Gemeinsames Erfassen Ihrer aktuellen Lebensthemen und Ihres feinstofflichen Befindens.
  • Aura-Reinigung: Berührungslose Klärung Ihres Energiefeldes.
  • Chakren-Ausgleich: Auflösen von Stauungen in den Energiezentren und Zufuhr frischer Lebenskraft.

Eine Form der mentalen Entlastung, die Ihnen hilft, emotionalen Ballast abzulegen und wieder in Ihre eigene Mitte zu finden.

Der Ablauf einer energetischen Anwendung im Detail

Jede Einzelsitzung folgt einem bewährten, strukturierten Ablauf, der individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt wird:

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Die 5 Schritte einer Einzelsitzung:

  • 1. Das Informationsgespräch: Am Beginn steht ein vertrautes Gespräch zur Klärung Ihres Anliegens und dazu, was energetische Begleitung leisten kann – und was nicht.
  • 2. Feinstoffliches Fühlen: Tasten der Ausdehnung und Qualität Ihres Energiefeldes sowie des Zustands der Hauptchakren.
  • 3. Energetische Reinigung: Berührungsloses Entfernen verbrauchter Energien aus Aura und Chakren.
  • 4. Entsorgung & Neutralisation: Überleitung abgetragener Energien in eine Salzwasserschüssel (natürlicher Informationsträger).
  • 5. Aufladung mit Lebenskraft: Versorgung der gereinigten Zentren mit frischem Prana für tiefe Entspannung.

Rhythmisches Körperbalancing

Eine sanfte, wohltuende Anwendung für Seele, Körper und Geist: Mit rhythmischen Streichungen an Händen und Armen unterstütze ich Sie dabei, zu innerer Ruhe und Harmonie zu finden.

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So läuft die Anwendung ab:

  • Sanfte, rhythmische Streichungen an Händen und Armen – im bekleideten Zustand (ausgenommen Hände und Unterarme).
  • Auf Wunsch begleitet von individuell abgestimmten ätherischen Ölen.
  • Unterstützt einen Zustand geistig-seelischer Entspannung und innerer Harmonie.

Aurachirurgie – Feinstoffliche Transformation im Energiefeld

Entdecken Sie die faszinierende Methode der Aurachirurgie zur feinstofflichen Reinigung und Harmonisierung Ihres Energiefeldes. Durch präzise feinstoffliche Impulse werden tief sitzende energetische Blockaden und Muster im bioplasmatischen Feld gelöst und transformiert – zur Stärkung Ihrer natürlichen Selbstregulierungskräfte und inneren Ausgeglichenheit.

Was ist Aurachirurgie? Methode, Hilfsmittel & Hintergründe

Die Aurachirurgie ist eine fortgeschrittene Methode der Humanenergetik, die im feinstofflichen Energiefeld (der Aura) des Menschen ansetzt. Ähnlich wie eine Intervention auf körperlicher Ebene arbeitet, vollzieht die Aurachirurgie feinstoffliche Entlastungen und Transformationen im bioplasmatischen Körper. Da sich emotionale Belastungen oder chronischer Stress oft als energetische Verdichtungen im Energiefeld zeigen, dient diese Methode dazu, den natürlichen Energiefluss wiederherzustellen, alte Belastungen abzulösen und den Weg für ganzheitliche Harmonie zu ebnen.

Historische Wurzeln & Entwicklung:

Die Idee, dass jede Disharmonie ihren Ursprung im feinstofflichen Feld hat und dort auch gelöst werden kann, ist in vielen alten schamanischen Kulturen tief verwurzelt – von den Kahunas auf Hawaii bis zu traditionellen Heilern in Asien und Südamerika. Im Zuge der modernen Bewusstseins- und Energieforschung wurde dieses Wissen für den westlichen Kulturkreis verfeinert und strukturiert. Maria Schlömicher hat die Aurachirurgie in den Jahren 2022/23 in fundierten Ausbildungen vertieft.

Verwendete Hilfsmittel:

  • Kristalle & Edelsteine: Speziell geschliffene Quarze oder Bergkristall-Stäbchen bündeln und lenken feinstoffliche Energien, um verdichtete Muster im Feld sanft zu öffnen.
  • Energetische Stäbchen (Pointer): Spezielle Pointer oder Metallstäbe unterstützen die berührungslose Lenkung von Bewusstsein und Frequenzen.
  • Farbpranas: Gezielter Einsatz spezifischer Farbstrahlen (z. B. Hellweiß-Grün zur Reinigung oder Hellweiß-Violett zur tiefen Regeneration) verstärkt den Transformationsprozess.

Wichtig zu wissen:

Die Aurachirurgie ist rein energetischer Natur und stellt weder einen medizinischen noch einen chirurgischen Eingriff dar. Es werden keine Diagnosen gestellt. Ziel ist ausschließlich die Harmonisierung des energetischen Haushalts und die Unterstützung der körpereigenen Selbstregulierungskräfte – als wertvolle, ergänzende Begleitung auf dem Weg zu mehr Lebenskraft.

Meine Empfehlung danach: Das Salzwasserbad

Um nach einer energetischen Anwendung noch besser zur Ruhe zu kommen, empfehle ich gerne ein bewährtes Hausmittel aus der energetischen Hausapotheke.

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Anleitung & Wirkung:

  • Geben Sie ein halbes bis dreiviertel Kilo Salz (optional mit wenigen Tropfen Teebaum- oder Lavendelöl) in das warme Badewasser.
  • Durch den osmotischen Effekt können Sie sich 30 bis 60 Minuten lang entspannen, ohne dass die Haut auslaugt.
  • Hilft dabei, verbleibenden Alltagsstress und energetische Anhaftungen sanft abzuwaschen (bei akuten Hautreizungen bitte pausieren).

Energetische Raum- und Hausreinigung

Räume sind keine neutralen Hüllen. Sie speichern – nach dem Verständnis der Energetik – alles, was in ihnen erlebt wurde: Streit, Trauer, schwere Krankheit, aber auch Altlasten aus früheren Generationen, die niemand mehr benennt. Was sich über Zeit ansammelt, kann irgendwann spürbar werden: als Schwere, als Unruhe, als ein diffuses Gefühl, das sich nicht so recht erklären lässt.

Eine energetische Raumreinigung ist für mich wie eine geistige Entrümpelung: Ich taste ab, was sich festgesetzt hat – und löse es. Das unheilschwangere Klima wird entlüftet, energetische Verspannungen lösen sich, der Blick wird wieder frei. Was danach bleibt, ist das, was der Raum eigentlich sein soll: ein Ort zum Leben, Atmen und Wohlfühlen.

Warum Räume schwer werden – mögliche Ursachen

Nicht jede Last in einem Raum kommt vom heutigen Tag. Beim feinstofflichen Abtasten stoße ich manchmal auf Energien, die Jahrzehnte – oder länger – zurückliegen.

Aktuelle Belastungen:

  • Anhaltender Streit, Ehekrisen, bittere Trennungen
  • Schwere Krankheit oder ein langer Sterbeprozess im Haus
  • Chronischer Stress, tiefe Angst, Erschöpfung über lange Zeit
  • Trauer, die keinen Ausdruck finden konnte

Erbschaften und Generationenlasten:

  • Häuser, die geerbt wurden – mitsamt dem, was frühere Bewohner hinterlassen haben
  • Ungelöste Familienkonflikte, die sich über Generationen ins Haus eingeschrieben haben
  • Ungerechtigkeiten, Benachteiligungen, unausgesprochene Vorwürfe – die nie geklärt wurden
  • Schuld und Versäumnisse, die still weitergetragen werden

Historische Belastungen:

  • Gebäude, in denen Menschen unter unwürdigen Bedingungen arbeiten oder leben mussten
  • Orte, an denen Verbrechen, Gewalt oder tiefes Unrecht geschehen sind
  • Taten aus der ferneren Vergangenheit, die niemand mehr ausspricht – die aber noch nachwirken

Energetische Absichten:

  • Verwünschungen oder gezielt gesetzte negative Energien
  • Neid, Missgunst und feindselige Gedanken, die sich im Raum festgesetzt haben

All das hinterlässt Spuren – auch wenn niemand mehr davon weiß. Das Haus weiß es noch.

Woran man merkt, dass ein Raum Reinigung braucht

Es gibt kein eindeutiges Signal. Manchmal sind es kleine Dinge, die man lange wegerklärt hat:

  • Ein Raum wirkt trotz Ordnung und Sauberkeit irgendwie beklemmend
  • Man schläft dort schlecht, wacht unausgeruht auf – ohne erkennbare Ursache
  • Konflikte kehren immer wieder an den gleichen Orten zurück
  • Gäste fühlen sich unwohl, obwohl die Wohnung schön ist
  • Man kann in einem bestimmten Zimmer einfach nicht zur Ruhe kommen
  • Nach langer Krankheit, einem Sterbefall oder einer Trennung – der Raum „hängt" noch nach
  • Beim Einzug in ein Haus, über dessen Vergangenheit man wenig weiß

Das sind keine Zeichen von Einbildung. Manchmal nimmt man einfach sehr genau wahr, was andere ausgeblendet haben.

Was ich tue – und wie es sich danach anfühlt

Ich gehe durch die Räume und taste ab. Was sich angesammelt hat, zeigt sich als Verdichtung, als Schwere, als Dissonanz im Energiefeld. Ich arbeite dann gezielt:

  • Scanning: Feinstoffliches Abtasten – wo sind Verdichtungen, wo stockt die Energie?
  • Sweeping: Berührungsloses Lösen und Klären der belasteten Raumatmosphäre
  • Salzwasser: Als natürlicher Informationsträger, der verbrauchte Energien aufnimmt
  • Ätherische Öle und Räucherwerk: Zur Unterstützung der Klärung und Neuausrichtung des Raumes
  • Energetisierung: Abschließende Aufladung mit frischer Lebensenergie – der Raum bekommt wieder Luft

Manchmal reicht ein Durchgang. Bei sehr alten oder tief sitzenden Belastungen kann ich nach einiger Zeit einen zweiten empfehlen.

Raumreinigungen führe ich vor Ort durch – bei Ihnen zu Hause, in Büroräumen oder auf Liegenschaften. Gerne besprechen wir Ihr Anliegen persönlich.

Agnihotra – Vedisches Feuerritual

Agnihotra ist ein vedisches Feuerritual aus der Homa-Tradition – über 5.000 Jahre alt, in seiner Einfachheit zeitlos. Exakt zum Moment des Sonnenauf- oder Sonnenuntergangs zünde ich eine kleine Kupferschale an: getrockneter Kuhfladen, Ghee, Reisschrot, ein Sanskrit-Mantra. Was dabei passiert, lässt sich schwer beschreiben – man muss es einmal erlebt haben.

Ich mache Agnihotra täglich. Morgens und abends. Für mich ist es einfach dazugehörig geworden – wie ein stiller Ankerpunkt, bevor der Tag wirklich anfängt. Wer diese Zeremonie einmal miterleben möchte: herzlich willkommen in meiner Praxis in Kuffern, Niederösterreich.

🔥 Agnihotra-Meditation – 13. Oktober 2026

Es geschieht wieder – und ich freue mich sehr darauf.

Wir treffen uns pünktlich um 17:00 Uhr in meiner Wohlfühlpraxis, Schlossgasse 1, 3125 Kuffern. Ich führe in das Ritual ein, wir bereiten alles gemeinsam vor – und kurz vor dem Sonnenuntergang entzünden wir das vedische Feuer.

Der Abend beginnt mit einer Einführung ins Ritual – wie es vollzogen wird, was dahintersteckt, was es bedeutet. Um 18:04 Uhr bereiten wir alles vor, damit das Agnihotra-Feuer exakt um 18:07 Uhr – im Moment des Sonnenuntergangs – aufsteigen kann. Meditation begleitet uns durch diesen besonderen Abend.

Über freiwillige Spenden freue ich mich sehr  ·  Anmeldung ausschließlich über die Kontaktseite

Nächste Termine

Agnihotra-Meditation – 13. Oktober 2026
Wohlfühlpraxis Maria Schlömicher · Schlossgasse 1, 3125 Kuffern
Beginn: pünktlich 17:00 Uhr · Sonnenuntergang & Feuer: 18:07 Uhr

Der Abend beginnt mit einer ruhigen Einführung ins Ritual – was es ist, wie es vollzogen wird, was es bedeutet. Gemeinsam bereiten wir alles vor und entzünden das Feuer exakt im Moment des Sonnenuntergangs. Meditation begleitet den Abend.

Freie Spendenbasis · kleine Gruppe · Anmeldung über die Kontaktseite


Weitere Termine werden laufend bekanntgegeben. Am einfachsten bleiben Sie über die Kontaktseite auf dem Laufenden.

Was passiert bei einem Agnihotra-Abend bei mir?

Der Zeitpunkt ist alles: Agnihotra wird exakt im Moment des Sonnenuntergangs (oder Sonnenaufgangs) vollzogen – auf die Minute genau nach dem lokalen Sonnenstand. Das ist kein Zufall, sondern das Herzstück des Rituals.

So läuft ein Abend bei mir ab:

  • Kurze Einführung – woher kommt Agnihotra, was steckt dahinter, wie geht es
  • Gemeinsam vorbereiten: Kupferschale, Kuhfladen, Ghee, Reis bereitstellen
  • Das Feuer entzünden – exakt beim Sonnenuntergang das Mantra singen, Reis hineingeben
  • Geführte Meditation, Stille, offener Austausch danach

Keine Vorkenntnisse nötig. Kein bestimmter Glaube. Nur die Bereitschaft, einen ruhigen Moment zu erleben.

Ich verbinde Agnihotra in meiner Arbeit auch mit Huna – als bewussten Übergang, als Augenblick der inneren Sammlung und Dankbarkeit gegenüber dem Hohen Selbst (Aumakua).

Ursprung & Geschichte – über 5.000 Jahre altes Wissen

Agnihotra entstammt dem Atharva Veda, einer der vier heiligen vedischen Schriften des alten Indien. Es ist Teil der sogenannten Homa-Therapie – einer Tradition von Feueropfern (Yajnas), die in vedischen Texten seit mehr als 5.000 Jahren beschrieben wird.

Der Grundgedanke dahinter: Feuer gilt als das reinigendste Element. Begleitet vom richtigen Klang (Mantra) zur richtigen Zeit (Sonnenauf- und -untergang) entsteht nach vedischer Überlieferung eine tiefe Wirkung auf die Raumatmosphäre, die Pflanzenwelt und den Menschen.

In der westlichen Welt wurde Agnihotra vor allem durch Vasant V. Paranjpe bekannt, der es seit den 1970er-Jahren in Europa und Amerika verbreitete. Sein Lebenswerk gründete auf dem sogenannten Fivefold Path (Fünffacher Weg) – einem System, in dem Agnihotra als zentrale tägliche Praxis gilt.

Heute praktizieren Menschen aller Kulturen weltweit Agnihotra – als Morgen- und Abendgebet, als tägliche Meditationspraxis, als bewusstes Innehalten im Rhythmus der Sonne.

Die drei Zutaten – Ghee, Kuhfladen und Reis

Von allem, was beim Agnihotra zusammenkommt, berührt mich das Vorbereiten der Zutaten am meisten. Es ist ein kleines Ritual vor dem großen Ritual.

Ghee – geklärte Butter
Im Ayurveda gilt Ghee als eines der kostbarsten Mittel: Es stärkt nach dieser Überlieferung die Lebensenergie, trägt reinigende Qualitäten in sich – und wenn es verbrennt, gibt es diese an die Raumatmosphäre weiter. Für Agnihotra darf es kein gewöhnliches Butterschmalz aus dem Supermarkt sein, das enthält oft Zusätze. Es muss reines Ghee sein – ohne Salz, ohne Konservierungsmittel.

Ich stelle es manchmal selbst her, und ich merke jedes Mal: das ist bereits eine meditative Praxis. Einfach ungesalzene Butter aus Kuhmilch langsam erhitzen, aufsteigenden Eiweißschaum abschöpfen, bei reduzierter Hitze weiterköcheln, bis sich die Milcheiweiße am Topfboden absetzen und das klare, goldene Fett frei wird. Ob das Ghee fertig ist, verrät ein alter Trick: Ein Streichholz ohne Zündkopf hineinhalten und anzünden – brennt die Flamme ruhig ohne Zischen, ist kein Wasser mehr enthalten. Dann durch ein Leinentuch filtern, in Glas abfüllen. Hält sich ohne Kühlung jahrelang. Reines Ghee finden Sie auch in gut sortierten Bioläden.

Getrockneter Kuhfladen
Ich weiß, dass das manche zum Schmunzeln bringt – bis sie mehr darüber hören. Kuhfladen war in vielen Kulturen weltweit ein anerkanntes Reinigungs- und Heilmittel, lange bevor es Desinfektionsmittel aus der Apotheke gab. Für Agnihotra eignet sich der Dung aller Rinderrassen – am besten von Kühen mit Hörnern und aus naturnaher Haltung. Bitte nicht von Bullen, da riecht es mitunter weniger angenehm.

Im Sommer kann man auf ländlichen Weiden bereits getrocknete Fladen aufsammeln – am besten den Bauern vorab fragen, Kuhfladen ist wertvoller Dünger. Zum Selbsttrocknen: frischen Dung etwa 5 bis 10 mm dünn auf ein Drahtgitter mit Insektenschutznetz aufstreichen, das ermöglicht Luftzirkulation von beiden Seiten. Bei warmem, trockenem Wetter ist alles in ein bis zwei Tagen fertig. Trocken und warm gelagert hält er sich jahrelang und sollte angenehm duften.

Vollkornreis (ganz, ungekocht)
Ganze, unpolierte Körner von Naturreis – mit etwas Ghee vermischt. Man braucht genau zweimal die Menge, die man zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger halten kann: eine Prise beim ersten Mantrasatz, eine zweite beim zweiten. Mehr braucht es wirklich nicht.

Die Asche – Vibhuti
Was nach dem Ritual in der Kupferschale zurückbleibt, ist keine gewöhnliche Asche. Die Vibhuti gilt in der Homa-Tradition als besonders mineralstoffreich und energiegeladen – sie wird sorgfältig in Ton-, Glas- oder Kupfergefäßen aufbewahrt und kann vielfältig weiterverwendet werden.

Das Mantra – Klang, Silben & Bedeutung

Was mich von Anfang an am Agnihotra berührt hat, ist das Mantra. Es ist kurz. Es ist schlicht. Und trotzdem steckt in jedem Klang eine Tiefe, die man beim ersten Hören kaum ahnt.

Sanskrit gilt als vollkommene Sprache – weil die Aussprache jedes Wortes identisch sein soll mit seinem kosmischen Klang-Schwingungsmuster. Es geht nicht nur darum, was die Worte bedeuten, sondern wie sie schwingen. Der Klang wirkt – auf Körper, Seele und Raum. Deshalb ist es wichtig, die Mantras so genau wie möglich zu singen. Keine Sorge: Das ist erlernbar, und man braucht keine besondere Musikalität dafür.

Abendmantra – beim Sonnenuntergang:

Ag – na – ye svā – hā, ag – na – ye i – dam na ma – ma,
pra – jā – pa – ta – ye svā – hā, pra – jā pa – ta – ye i – dam na ma – ma.

Nach jedem svāhā: eine Prise Reis mit Ghee in die Flamme geben (insgesamt 2×)

Morgenmantra – beim Sonnenaufgang:

Sūr – yā – ye svā – hā, sūr – yā – ya i – dam na ma – ma,
pra – jā – pa – ta – ye svā – hā, pra – jā pa – ta – ye i – dam na ma – ma.

Hinweis: Das erste Wort wird beim Morgenmantra als Sūryāye gesungen (mit –ye am Ende) – so wurde es von Shree überliefert, der Agnihotra wiedererweckt hat.

Aussprache-Hinweise:

  • j wird wie dsch gesprochen, v wie w
  • A, i und u sind kurze Vokale; ā, ū und e werden lang gedehnt
  • Das Mantra wird genau einmal pro Zeremonie gesungen – nicht öfter
  • Svāhā erscheint zweimal → deshalb zweimal Reis ins Feuer geben

Was die Worte bedeuten:

  • Agni – das Feuer; zugleich das erst-erschaffene höchste Licht, ein Ausdruck des Göttlichen
  • Sūrya – die Sonne; die Sanskritwurzel sū bedeutet „erschaffen" – Sūrya meint also auch den Schöpfer selbst
  • Prajāpati – der Herr aller Wesen, das universelle Schöpfungsprinzip
  • Svāhā – „So sei es" – der Akt der bewussten Übergabe und Hingabe
  • Idaṃ na mama – „Dies ist nicht meins" – das Loslassen, das tiefe Vertrauen in das Größere

Das Mantra wird bewusst einfach gesungen, ohne Virtuosität, ohne besondere Inbrunst – damit nicht die eigene Stimme im Vordergrund steht, sondern das ewige Kontinuum dahinter. Der Kerninhalt, wie er aus der vedischen Tradition überliefert wird: „Licht hinter dem Licht – ich gebe Dir alles. Dein Wille geschehe."

So wird Agnihotra vollzogen – Schritt für Schritt

Agnihotra ist schneller als man denkt: Die eigentliche Zeremonie dauert nur etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Die Vorbereitung macht den größeren Teil aus – und ist selbst schon ein Innehalten.

Was man braucht:

  • Kupferschale in Pyramidenform (Agnihotra-Schale)
  • Getrockneter Kuhfladen, in passende Stücke gebrochen
  • Reines Ghee (geklärtes Butterfett)
  • Vollkornreis (ganze Körner, ungekocht) – mit etwas Ghee vermischt
  • Kleine Schale zum Vermischen
  • Genaue Zeitangabe für Sonnenauf- bzw. -untergang am eigenen Ort
  • Verlässliche Uhr (am besten funkgesteuert)
  • Streichhölzer – kein Feuerzeug
  • Hitzebeständige Unterlage (Steinplatte, Ziegelstein)
  • Im Raum: Möglichkeit zur Rauchabfuhr; im Freien: Windschutz

Der Ablauf:

Die Kupferschale auf die hitzebeständige Unterlage stellen – wenn möglich, die Seiten (nicht die Ecken) nach den vier Himmelsrichtungen ausrichten. Eine kleine Menge Vollkornreis mit Ghee vermengen: zweimal die Prise, die zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger passt.

Den Kuhfladen vorbereiten: Ein dünnes Stück beidseitig dünn mit Ghee bestreichen – das ist das Anzündstück. Einige weitere Stücke locker darüberschichten, so dass die Luft gut zirkulieren kann. Etwa drei bis fünf Minuten vor Sonnenauf- oder -untergang das Anzündstück mit einem Streichholz entzünden. Bitte kein Feuerzeug verwenden.

Zum exakten Zeitpunkt – das Feuer soll jetzt gut brennen – das Mantra singen und nach jedem svāhā eine Prise Reis ins Feuer geben. Das war es. Das Mantra wird genau einmal gesungen.

Danach: Beim Feuer bleiben, bis es erlischt, und die reine Atmosphäre genießen. Die Asche vor der nächsten Zeremonie in ein Ton-, Glas- oder Kupfergefäß umfüllen – sie ist mineralstoffreich und vielseitig verwendbar.

Agnihotra ist geoffenbartes Wissen und in sich vollständig. Es sollte nicht verändert werden – gerade diese Einfachheit ist seine Kraft.


Kombination mit Raumreinigung

Agnihotra und die energetische Raumreinigung sind zwei eigenständige Angebote – sie lassen sich aber wunderbar verbinden. Zur Raumreinigung ↑

Wie Agnihotra und Raumreinigung zusammenwirken können

Manchmal mache ich beides am gleichen Tag – erst die Raumreinigung, dann zum Abend hin das Agnihotra-Feuer. Das passt gut zusammen: Die Reinigung klärt, das Ritual setzt den Abschluss. Der Rauch des Agnihotra-Feuers durchzieht den Raum, das Mantra klingt nach – und der Raum fühlt sich danach anders an. Ruhiger. Leichter.

Auf Wunsch kombiniere ich beides gerne:

  • Zuerst die feinstoffliche Raumreinigung (Scanning, Sweeping, Salzwasser, ätherische Öle)
  • Dann, zum Sonnenuntergang hin, das Agnihotra-Feuer als abschließendes Ritual
  • Optional: gemeinsame Stille oder kurze Meditation im gereinigten Raum

Dieses Zusammenspiel ist besonders wirkungsvoll bei Einzug in ein neues Zuhause, nach tiefen Lebensveränderungen oder wenn ein Raum trotz äußerlicher Ordnung nicht zur Ruhe kommt.

→ Mehr zur energetischen Raumreinigung

Meditationen & Lichtkreis

Meditation ist eine der ältesten Formen der Selbstregulation – und eine der wirksamsten. Regelmäßige Praxis kann das Nervensystem beruhigen, die feinstoffliche Wahrnehmung schärfen und innere Ressourcen stärken. In Kuffern biete ich geführte Herzensmeditation und den regelmäßigen Lichtkreis an – auf freier Spendenbasis, in kleiner Gruppe.

Was wird angeboten?

Herzensmeditation: Geführte Meditation auf das Herz- und Kronenzentrum. Unterstützt emotionale Entspannung, innere Ruhe und das bewusste Loslassen von Alltagsstress. Sanfte Körperlockerung, geführte Meditation (ca. 60 Min.), stille Nachruhe und offener Austausch.

Lichtkreis in Kuffern: Regelmäßige Runde in geschützter Atmosphäre – gemeinsam meditieren, teilen und in Stille sein. Offen für alle Weltanschauungen, keine Vorkenntnisse erforderlich.

Beide Angebote: Freie Spendenbasis · kleine Gruppe · Anmeldung erbeten

→ Alle Details & Terminanfrage: Meditationen

Wichtiger rechtlicher Hinweis (WKO Standesregeln für Humanenergetik): Die energetischen Anwendungen und Beratungen dienen ausschließlich der Aktivierung körpereigener Energiefelder und der Erreichung einer energetischen Ausgewogenheit. Sie stellen keine Heilbehandlung dar, ersetzen keinen Arztbesuch und es werden keinerlei Heilversprechen abgegeben. Für Diagnosen und Therapien wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Therapeuten.

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Gerne nehme ich mir in meiner Praxis in Kuffern Zeit für Sie. Schreiben Sie mir einfach über die Kontaktseite.

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